Holzpellets günstig online kaufen – Pellets Sackware Preisvergleich für Deutschland

holzpellets kaufenIm Winter eine warme Wohnung oder ein warmes Haus – ein Grundbedürfnis, das jeder Mensch hat und das auch erfüllt werden muss. Doch wie?

Heizen ist gerade im Zeichen des Klimaschutzes zu einem Thema geworden, das heiß diskutiert wird. Die vormals beliebten Ölheizungen und Gasheizungen geraten immer mehr in die Kritik und werden sanktioniert. Es müssen daher Alternativen gesucht werden, die auch in vielen Jahren noch funktionieren, die möglichst klimaneutral arbeiten und alle Voraussetzungen für ein modernes Wohnen, Arbeiten und somit auch Heizen liefern.

Holzpellets online kaufen

Zu diesen Alternativen gehört ganz eindeutig die Pelletheizung. Das Heizen mit Pellets ist seit langem schon längst kein Geheimtipp mehr. Doch viele Verbraucher haben diese Art der Heizung noch nicht wirklich in ihre Überlegungen einbezogen. Wir möchten daher die Grundlagen des Heizens mit Pellets etwas genauer betrachten. Wir wollen zeigen, was Pellets sind, warum sie für das Heizen so gut sind und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Wir stellen unterschiedliche Pelletheizungen vor und zeigen auch die Kosten, die für das Heizen mit Pellets entstehen. Obendrein informieren wir, was beim Kauf einer Pelletheizung beachtet werden muss und wie staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden.

Pellets kaufen

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Holzpellets kaufen als Sackware – Preise im Vergleich

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Was sind Pellets und wie funktioniert das Heizen mit Pellets?

Pellets sind Holzpresslinge, die genormt sind und die aus Sägemehl oder aus Hobelspänen hergestellt werden. Sie wurden ursprünglich in den USA erfunden, werden seit 1997 aber auch in Deutschland als Brennstoff verkauft. Hauptsächlich werden Pellets von Sägewerken und Hobelwerken hergestellt. Das Restholz, dass bei der Produktion von Konstruktionsholz und Bauholz anfällt, wird dafür gepresst und verwendet. Es handelt sich dabei ausschließlich um naturbelassenes Holz.

Die Pellets sind zwischen 1 und 5 cm lang und 4 bis 10 mm hoch. Bei der Pressung der Pellets entsteht Wärme. Durch die Wärme verschmelzen das Harz und das Lignin im Sägemehl und in den Hobelspänen, so dass die Pellets fest zusammenkleben. Ein zusätzlicher Klebstoff oder andere chemische Substanzen sind daher als Bindemittel nicht notwendig. Maximal Stärke darf hinzugefügt werden. Aber auch nur mit einem Anteil von maximal 2%.

Das Heizen mit Pellets ist relativ einfach. Um mit Pellets heizen zu können, müssen wir entsprechende Grundlagen geschaffen werden. Dazu gehört, dass eine Pelletheizung vorhanden ist, mit der umweltfreundlich geheizt werden kann. Herkömmliche Gas- oder Ölheizungen können nicht einfach auf die Nutzung von Pellets umgerüstet werden. Aktuell liegen die Brennstoffkosten der Pelletsheizung zwar deutlich unter den Kosten für fossile Brennstoffe. Jedoch muss berücksichtigt werden, dass Pelletheizungen in ihrer Anschaffung noch sehr teuer sind. Vergleicht man die Kosten mit der Anschaffung einer Gas- oder Ölheizung, liegen diese bei einer Pelletheizung etwa doppelt so hoch.

Ob sich das Heizen mit Pellets lohnt, entscheidet sich dann, wenn geschaut wird, wie viel geheizt wird. Die Kosten müssen gegengerechnet werden und es muss auch eine langfristige Prognose getroffen werden, um eine Kostenersparnis abwägen zu können oder nicht. Doch selbst wenn eine Kostenersparnis nicht gegeben sein sollte, sind Pelletheizungen deutlich umweltfreundlicher als Heizungen für fossile Brennstoffe. Daher ist der Einbau einer Pelletheizung immer auch mit der Nutzung von Fördermitteln verbunden. Wer sich für eine Pelletheizung entscheidet, kann Fördermittel in Anspruch nehmen, die die Investitionen deutlich reduzieren. Beheizt werden können nicht nur komplette Wohnhäuser, sondern beispielsweise auch Einzelräume.

Pelletheizungen sind dadurch sehr flexibel im Einsatz und erlauben es, sie auch als Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen wie beispielsweise Fernwärme zu betrachten.

Welche Arten von Pelletheizungen gibt es?

Soll das Heizen mit Pellets vorgenommen werden, dann bieten sich im Bereich der Pelletheizungen drei unterschiedliche Möglichkeiten an. Berücksichtigt werden müssen bei der Auswahl der passenden Pelletheizung die örtlichen Gegebenheiten und die Ansprüche des Nutzers.

Möglich ist, mit Pellets ganze Gebäudekomplexe oder Einfamilienhäuser zu beheizen. Ferner kann neben dem Heizen auch die Warmwassererzeugung über Pellets gewährleistet werden. Zudem ist es möglich, einzelne Räume zu temperieren oder ein bereits bestehendes Heizsystem mit einer Pelletheizung zu unterstützen. Folgende drei Arten der Pelletheizungen gibt es:

  • Pelletheizung als Zentralsystem: Besteht mindestens ein Wärmebedarf von 3,9 KW, sind Pellet-Zentralheizungen eine lohnende Alternative zu traditionellen Heizsystemen. Das Leistungsspektrum erstreckt sich von kleinen Einfamilienhäusern bis hin zu großen Betriebseinheiten. Zentralheizungen für Pellets sind für den Volllastbetrieb ausgelegt und ausschließlich als Heizsystem geeignet. Verbaut werden sie in der Regel in Kombination mit einem Wassertank, der als Wärmepufferspeicher dient und eine Effizienzsteigerung garantiert. Damit lassen sich negative Brennstoffeffizienten bei überschaubaren Brennphasen gut auffangen und es entsteht kein Verlust der erzeugten Energie.
  • Pelletheizung eine Einzelraumbefeuerung: Wird eine Einzelraumbefeuerung mit einer Pelletheizung gewünscht, dann muss die entsprechende Technik dafür ausgewählt werden. In diesem Fall sind das Pellet-Einzelöfen, die im Wohnraum aufgestellt werden und die über einen Leistungsbereich von bis zu 15 kW verfügen. Die Einzelöfen verfügen über einen Vorratsbehälter oder über ein Beschickungssystem. In diesem Vorratsbehälter oder in das Beschickungssystem werden die Pellets eingegeben und der Pelletofen wird automatisch mit dem Brennstoff befüllt. Der Vorratsbehälter hat ein Fassungsvermögen von einer oder von zwei Tagesrationen. Sie sind deutlich komfortabler als normale Holzöfen, bei denen permanent Holz nachgelegt werden muss. Die Abgabe der Pellets an den Ofen erfolgt dann automatisch und je nach Einstellung. So wird unter anderem die Wärme reguliert und es ist immer ein angenehmes Raumklima gegeben. Bezüglich des Designs stehen die Pellet-Einzelöfen normalen Öfen in nichts nach. Wer dies wünscht, kann den Pelletofen sogar mit einem kleinen Sichtfenster kaufen, der den Blick auf das Feuer frei gibt und somit vom optischen her wie eine Art Kamin wirkt.
  • Pelletheizung zur Unterstützung von einem bestehenden Heizungssystems: Soll ein bestehendes Heizungssystem nur ergänzt werden, kann das mit einem Anbau-Pelletbrenner funktionieren. Er wird als preisgünstige Alternative zu einem komplett neuen Heizsystem betrachtet. Der separate Pelletbrenner kann an einen Ölbrenner oder auch an einen bereits vorhandenen Holzkessel angeschlossen werden. Er entlastet die Heizungsanlage und damit auch den Geldbeutel des Nutzers. Denn die Brennstoffkosten bei Pellets werden immer deutlich niedriger sein als die Kosten für Öl, Gas oder auch klassisches Holz und Kohle. Wichtig zu beachten ist hier, das Pelletheizungen zur Unterstützung bestehender Heizungssysteme nicht durch öffentliche Mittel unterstützt werden.

Kosten für die Heizung, Kosten für Pellets

Pelletheizungen sind sparsam in ihrem Verbrauch. Allerdings sind die Anschaffungskosten aktuell noch relativ hoch. Eine komplett neue Heizungsanlage zu kaufen, ist daher mit Anschaffungskosten verbunden, die zwischen 10.000 und 20.000 Euro liegen können.

Hier muss jedoch immer berücksichtigt werden, dass es unterschiedliche Größen und Ausstattungsmerkmale gibt. Konkrete Preise und Kosten für den Ankauf und den Einbau müssen daher immer individuell ermittelt werden. Trotz der hohen Anschaffungskosten sind Pelletheizungen aufgrund ihrer Effektivität, der guten Umweltverträglichkeit und der Kosten für die Pellets eine günstige Alternative. Denn Pellets Kosten je nach Liefermenge im Schnitt pro Tonne zwischen 230 und 260 Euro.

Um diese Kosten einmal zu verdeutlichen sei folgendes Beispiel genannt: Um einen Wärmebedarf von rund 28.000 Kilowattstunden und einer Nennleistung der Anlage von 15 Kilowatt zu erreichen, werden pro Jahr etwa 5,6 Tonnen Pellets benötigt.

Damit der eigene Verbrauch exakter berechnet werden kann, müssen verschiedene Quelldaten genutzt werden. Unterschieden werden muss zum Beispiel zwischen einem Neubau oder einem bestehenden Haus. Wichtig sind für die Berechnung auch die Heizenergie und die Tatsache, ob die Pelletheizung eine Warmwasseraufbereitung ermöglicht oder nicht. Die Menge an Pellets, die pro Jahr verbraucht werden, kann daher extrem schwanken. Der Fachmann kann diesbezüglich umfassend beraten und genauere Angaben zum Verbrauch und damit auch zu den Kosten der Pellets benennen.

Vorteile und Nachteile gegenüber “normalen” Heizmethoden

Pellets gelten schon lange als umweltfreundlicher und vor allen Dingen günstiger Brennstoff. Bevor jedoch die Entscheidung fällt, ob eine Pelletheizung genutzt werden soll oder nicht, sind die Vorteile wie auch Nachteile des modernen Brennstoffs wichtig.

Vorteile von Pellets und Pelletheizungen

  • Günstiger als fossile Brennstoffe wie Erdgas oder Heizöl
  • Die höheren Kosten für die Heizanlage werden durch die geringeren Folgekosten ausgeglichen
  • Staatliche Förderungsmöglichkeiten bestehen
  • Preisentwicklung der Pellets ist unabhängig von den fossilen Brennstoffen
  • Einkauf von größeren Mengen bringt zusätzlichen Preisvorteil
  • Bei der Verbrennung entsteht weniger Schwefeldioxid als bei fossilen Brennstoffen
  • Holzpellets haben eine CO2-neutrale Eigenschaft
  • CO2 wird nur in dem Maße freigesetzt, wie ein Baum während seines Wachstums aufnehmen kann
  • Hoher Wirkungsgrad von ca. 95%
  • Niedrige Energiebilanz bei der Herstellung von Pellets
  • Transport ist sicherer und umweltfreundlicher
  • Pellets haben höhere Schüttdichte als Stückholz und lassen sich daher leichter lagern

Nachteile von Pellets und Pelletheizungen

  • Anlagen sind beim Kauf mit höheren Kosten verbunden
  • Die zukünftige Preisentwicklung ist noch nicht abzusehen
  • Bei der Verbrennung wird Feinstaub abgegeben, sodass spezielle Filter in die Heizung eingebaut werden sollten

Klimafreundlich bzw. Umweltfreundlich?

Die Umweltverträglichkeit einer Pelletheizung lässt sich als sehr gut einstufen. Besonders im Vergleich zu Heizungsanlagen, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten. Vor allen Dingen die CO2-neutrale Verbrennung ist der Punkt, der für die Verwendung von Pellets und einer Pelletheizung spricht. Denn der CO2 Ausstoß durch das Verbrennen der Pellets ist nur so groß, wie ein Baum in seinem Leben CO2 ausgleichen kann. Die Anlage arbeiten somit CO2-neutral und liegen bezüglich des CO2 Ausstoßes deutlich vor anderen Heizsystemen.

Im Vergleich: Ein Holzpellet-Kessel scheidet 8 kg/m² Wohnfläche CO2 aus, während ein Standard-Ölkessel 40 kg/m²CO2 ausstößt.

Ferner kommt hinzu, dass Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, der auch in unserer Region existiert. Pellets für die Nutzung werden daher nicht importiert, sondern in der Regel regional hergestellt und haben einen kurzen Lieferweg. Hinzu kommt, dass die Produktion von Holzpellets nachhaltig gestaltet wird. Sie verlangt einen deutlich geringeren Energieaufwand, als dieser bei der Förderung von Öl oder von Gas notwendig ist.

Da die Pellets aus einem Abfallprodukt der Sägewerke hergestellt werden, müssen auch keine zusätzlichen Rohstoffe verwendet werden. Es ist ein klassisches Abfallprodukt, für das eine neue Verwendung gefunden wurde und dass somit auch deutlich umweltfreundlich und klimaneutral weiterverwendet werden kann.

Wer sich für eine Pelletheizung und die Nutzung von Pellets entscheidet, entscheidet sich somit auch für das Klima und die Umwelt. Besonders in unserer heutigen Zeit ein wichtiger Punkt , der unbedingt in die Kaufentscheidung einbezogen werden muss.

Worauf sollte man beim Kauf einer Pelletheizung achten?

Beim Kauf einer Pelletheizung müssen unterschiedliche technische Komponenten berücksichtigt werden. Zu einer Pelletheizung gehören ein Pelletkessel, ein Pelletlager, ein Austragungssystem und natürlich auch ein Ort, an dem die Heizung aufgestellt werden kann.

Normalerweise werden beim Kauf einer Pelletheizung Komplettpakete angeboten, die die jeweiligen Bestandteile für die Montage und die Inbetriebsetzung enthalten. Kosten, die für ein solches Komplettpaket anfallen, können unterschiedlich sein. Das hängt davon ab, welche Förderung genutzt werden kann und wie groß die Anlage ist. Gerechnet werden muss aber mit Kosten zwischen 10.000 und 20.000 Euro.

Um auf lange Sicht betrachtet vor allen Dingen die laufenden Kosten so gering wie nur möglich zu halten, muss die Pelletheizung effektiv ausgenutzt werden. Die Raumtemperatur muss stimmen und es muss überlegt werden, ob beispielsweise auch Warmwasser damit erzeugt wird, um überschüssige Energie in andere Bereiche abgeben zu können.

Der Kauf der Pellets kann das ganze Jahr über erfolgen. Der Markt präsentiert sich sehr ausgewogen und es gibt keine deutlichen Preisschwankungen zwischen den einzelnen Jahreszeiten. Besonders gut geeignet sind die Heizungen für größere Einfamilienhäuser oder Mehrfamilienhäuser, die einen hohen Wärmeverbrauch haben. Die hohen Anschaffungskosten rechnen sich dann relativ schnell durch die geringen laufenden Kosten und werden ausgeglichen.

Generell gilt die Regel: Je intensiver der Wärmebedarf ist, umso größer die Ersparnis im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen.

Pelletheizungen sind daher besonders bei einem hohen Verbrauch interessant in der Anschaffung. Wer aber nur einen geringen Verbrauch hat, wird lange Zeit benötigen, um die hohen Anschaffungskosten durch die geringen Folgekosten ausgleichen zu können.

Für das Aufstellen der Pelletheizung muss ein entsprechender Platz vorhanden sein. Große Anlagen werden in separaten Räumen aufgebaut. Sollen aber Einzelräume beheizt werden, werden die Öfen im Raum integriert. Es gibt unterschiedlichste Designs, sodass viele Geschmäcker bedient werden können. Trotz allem muss auch für den Vorratsbehälter Platz sein, damit die Pelletheizung permanent arbeiten kann und es keine Ausfälle oder Verzögerungen gibt.

Zu den Kosten für den Ankauf der Pelletheizung kommen noch die Kosten für die Montage und die Inbetriebnahme hinzu. Etwa 2.000 bis 4.000 Euro müssen hier noch einmal zusätzlich eingeplant werden. Da der Staat aber großzügige Fördermittel zur Verfügung stellt, kann ein Teil dieser Kosten über günstige Fördermittel gedeckt werden.

Die Reinigung und die Wartung der Pelletheizung wird über den Schornsteinfeger vorgenommen. Zweimal pro Jahr wird die Anlage überprüft und gekehrt. Zudem müssen aller 2 Jahre CO2 Messungen durchgeführt werden. Die jährlichen Kosten dafür liegen bei etwa 150 Euro. Zusätzlich muss die Pelletheizung einmal pro Jahr grundsätzlich einer Wartung unterzogen werden. Auch hier können zusätzliche Kosten in Höhe von 100 bis 200 Euro anfallen. Diese Kosten sind aber auch dann gegeben, wenn eine Gasheizung oder eine Ölheizung betrieben wird.

Staatliche Förderung einer Pelletheizung

Fördermittel und Zuschüsse für Pelletheizungen werden in verschiedenen Formen angeboten. Das BAFA winkt beispielsweise mit finanziellen Mitteln des Marktanreizprogramms, die nicht zurückgezahlt werden.

Die Bezuschussung ist an verschiedene Voraussetzungen gebunden. Gefördert werden nur Pelletkessel, die mit und ohne Pufferspeicher sind, Pellet-Einzelöfen mit einer Wassertasche und Kombinations-Öfen. Zudem müssen in Bezug auf die Staub- und Kohlenmonoxid-Emission Richtwerte eingehalten werden.

Ebenso wird ein Innovationsbonus ausgeschüttet, wenn die Anlage mit speziellen Maßnahmen ausgerüstet ist, um die Emission zu seinen und die Effizienz zu steigern. Damit dieser Bonus in Anspruch genommen werden kann, muss er vor Abschluss eines Liefervertrages beantragt werden.

Weitere Fördermöglichkeiten sind:

  • KfW-Bank gewährt günstigen Kredit für den Einbau von Pelletheizungen mit 0,75% effektiven Jahreszins. Bei Sanierungen bis zu 50.000 Euro und bei Einzelmaßnahmen und 100.000 Euro pro Wohneinheit.
  • Privatpersonen können das Förderprodukt 430 nutzen, dass als Zuschuss gewährt wird. Der Zuschuss liegt bei 15 %, maximal bei 7.500 Euro pro Wohneinheit
  • Überregionale Energieversorger bieten zusätzliche Förderprogramme an. Diese sind aber oftmals an einen Stromversorgungsvertrag gekoppelt.

Fazit

Pellets und Pelletheizungen stellen eine gute Alternative zu Öl- und Gasheizungen dar. Die Heizungen sind in der Anschaffung zwar deutlich teurer als die Konkurrenz. Dafür wird aber auf die Nutzung von fossilen Brennstoffen verzichtet und die Nutzungskosten sind deutlich niedriger als bei herkömmlichen Gas- und Ölheizungen. Zudem arbeiten Pelletheizungen Co2-neutral.