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Baugeld
noch attraktiver (05. 12. 02)
Die EZB (Europäische Zentralbank) hat, wie von vielen Auguren bereits
seit Tagen vorausgeahnt, am 5. Dezember 2002 die Leitzinsen um 50 Basispunkte
auf jetzt 2,75 Prozent gesenkt. Deshalb gilt: Häuslebauer aufgepasst,
Baugeld wird noch billiger!
Nach über einem Jahr haben sich die Währungshüter um Wim
Duisenberg nun doch entschlossen, die Leitzinsen (den Hauptrefinanzierungssatz)
für den Euroraum von 3,25 auf 2,75 Prozent zu senken.
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Wim
Duisenberg |
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Alan Greenspan |
Fotos:
umo |
Nachdem
die FED, die US-Notenbank, kürzlich abermals ihre Zinsen gesenkt
hatte, übrigens von 1,75 auf 1,25 Prozent, war der Schritt, glaubt
man den Experten, längst überfällig. Die EZB befindet sich
damit sozusagen im Nachlauf von Alan Greenspan, dem gewieften Taktiker
der obersten US-Finanzbehörde.
Trotz einiger kritischen Stimmen sehen viele Analysten und Chefökonomen
diesen Zinsschritt positiv, die lahmende Konjunktur in der Euro-Region
endlich anzukurbeln. Insbesondere in Deutschland, dem Wachstums-Zwerg
in der europäischen Gemeinschaft, erhofft man sich von diesem Zinsschritt
einen zusätzlichen Impuls, die drohenden Rezessions-Ängste zu
vertreiben.
Ruhe
bewahren, Angebote vergleichen
Alle Häuslebauer und Bauherren, deren Darlehen nur noch eine kurze
Laufzeit haben, sollten sich in aller Ruhe überlegen, ob es nicht
sinnvoll wäre, einmal über eine Umschuldung nachzudenken. Richtig
angepackt, lohnt es sich auf jeden Fall. Lassen Sie sich genauestens beraten,
denken Sie aber bitte an die Vorfälligkeitsentschädigung.
Das
Gleiche gilt natürlich auch für neue Kredite: Nehmen Sie mehrere
Angebote unter die Lupe, damit Sie sich für den günstigsten
Anbieter entscheiden können. Eine Online-Recherche ist allemal nützlich
und gewinnbringend, vielleicht unter www.baugeld-vergleich.de!
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