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Vorsicht:
Kapitalschwäche! (25. 06. 03)
Worüber die Branche allzu gern schweigt, jetzt ist es Gewissheit. Der so genannte Stress-Test, initiiert von der BaFin, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsauf-sicht, bringt es schonungslos ans Tageslicht. Viele Lebensversicherer kämpfen mit einer ungeahnten Kapitalschwäche, deren Ausmaß größer ist, als viele ange-nommen haben. Was sollten Makler und Versicherungsnehmer jetzt beachten? Viele
Versicherer, darunter auch namhafte Gesellschaften, haben den A-Test
der BaFin nicht bestanden. Ein größerer Teil verschweigt bislang
das Ergebnis. Eine Bewertung dieser Haltung ist jedem selbst überlassen.
Die Folge: Makler, die Neugeschäfte bei einem "gestressten"
Versicherer abschließen, sollten sich über deren Risikotragfähigkeit
informieren, da aus dem Ergebnis des Stress-Testes ein deutlich erhöhtes
Haftungsrisiko hervorgeht.
sets (Vermögen) des Deckungsstocks (Stocks = Aktien) abzudecken pflegt. Klar ist jedoch, weitere Schocks an den Kapitalmärkten wären für diese Unternehmen nur schwer zu verkraften. Eine weitere Überschuldung wäre die logische Folge. Unwissenheit
schützt vor Strafe nicht! Ein bekanntes Zitat, das sich auch
hier heranziehen lässt. Diverse, anerkannte Schadensersatzforderungen
gegen Ver-mittler (z.B. geschlossene Immo-Fonds und Wertpapiere) belegen
diese These eindeutig. Somit gebietet es die Sorgfaltspflicht gegenüber
dem Kunden (Versi-cherungsnehmer), sich ausführlich und umfassend
über die Lage des zur Ver-mittlung anstehenden Versicherers zu informieren
und es dem Kunden klipp und klar mitzuteilen. Das heißt: Die
Kunden über das Risiko und die Chancen auf-klären! |
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