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Osten
holt stark auf (13. 04. 03)
Die aktuellen Zahlen des ifs, Berlin, verraten, dass sich die durchschnittliche
Wohnfläche, die jeder Bundesbürger zur Verfügung hat, weiter
erhöht und sich in Gesamtdeutschland langsam angleicht. Seit 1989,
dem Jahr der Wiederver-einigung, also noch auf DDR-Niveau, hat sich die
durchschnittliche Wohnfläche der ostdeutschen Bürger nahezu
um 10 m² erhöht. In Zahlen ausgedrückt: von 27,4 m²
im Jahre 1989 auf 37,2 m² im Jahr 2002.
Haushaltsgröße
sinkt, Wohnfläche steigt
Insgesamt ist die mittlere Wohnfläche in Deutschland im Jahr
2002 um 0,4 m² gegenüber 2001 oder von 39,8 auf 40,2 m²
angestiegen. Verfügte der Bundesbürger im Westen 1989 noch
über durchschnittlich 36,7 m², so bewohnte er im Jahr 2002
durchschnittlich 40,7 m². Ein Zuwachs im betrachteten Vergleichszeitraum
(1989 bis 2002) von 4,0 m². Daraus ergibt sich ein langsameres
Wachstum der Wohnfläche im Westen gegenüber dem Osten.
Experten sehen indes mehrere Gründe für die Ent-wicklung
hin zum großzügigeren Wohnen der Deut-schen: Die Gesamtwohnfläche
steigt von Jahr zu Jahr, obwohl der Rückgang des Wohnungsneubaus
seit 1996 anhält. Ein Grund hierfür sei die langsamer steigende
Gesamtbevölkerungszahl in Deutschland.
Des Weiteren hält der Trend zum Singlehaushalt, |
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Großzügigeres
Wohnen im Osten
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Quelle:
ifs, Berlin - (Werte = m²)
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insbesondere in Gross-städten, unverändert an. Mit anderen
Worten: Die Haushaltsgröße in Deutschland sinkt. Lo-gische
Folge: Der Pro-Kopf-Bedarf nach Wohn-raum wächst. |
Regional
erhebliche Unterschiede
Relativ große Unterschiede gibt es laut ifs nach wie vor zwischen
den einzelnen Regionen bzw. Bundesländern. An der Spitze der durchschnittlichen
Wohnfläche pro Bürger stehe unverändert das Saarland mit
45,4 m², gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 44,3 und Niedersachsen mit
42,9 m². Am Ende dieser Erhebung rangieren immer noch die ostdeutschen
Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern mit 35,7, Brandenburg und Thüringen
mit jeweils 37,0 m². Hamburg sei zwischenzeitlich deutlich zurückgefallen
und liege mit 35,8 m² - mit den geringsten Zuwächsen - an vorletzter
Stelle und nur noch knapp vor Mecklenburg-Vorpommern. Deutliche Anstiege
seit 2000 verzeichneten hingegen die Bundesländer Sachsen-Anhalt
mit einem Plus von 1,3 auf 38,4 m², das damit Nordrhein-Westfalen
erreicht habe. Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg haben um je 1,4
m² zugelegt.
ifs
- Institut für Städtebau
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