Wohnfläche wächst von Jahr zu Jahr (15. März 2007)
Die durchschnittliche Pro-Kopf-Wohnfläche in Deutschland ist 2006 auf einen neuen Höchststand von 41,6 m² geklettert. 2005 lag sie noch bei 41,2 und 2004 bei 40,8 m². Der Anstieg betrug somit pro Jahr 0,4 m², das besagen die aktuellen Berechnungen des ifs, Berlin.

Laut Städtebauinstitut hat vor allem die schrumpfende Haushaltsgröße – neben dem Neubauboom Mitte der 90er Jahre – entscheidend zu dieser Entwicklung beigetragen. Zu Beginn der 90er Jahre bestand der durchschnittliche Haushalt aus 2,27 Personen, zuletzt waren es nur noch 2,10 Personen. Die Haushalte machen sich sozusagen im Bestand breit.

   

Im innerdeutschen Vergleich gibt es zwischen den einzelnen Bundesländern obendrein erhebliche Differenzen: An der Spitze der durchschnittlichen Wohnfläche pro Bundesbürger steht nach wie vor das Saarland mit 47,3 m², gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 46,3 und Niedersachsen mit 44,7 m². Am Ende dieser Skala rangieren – trotz diverser Zuwächse – die ostdeutschen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern mit 38,1, Sachsen mit 38,3 und Thüringen sowie Berlin mit jeweils 38,9 m².

Hamburg liegt mit 36,1 m² abgeschlagen an letzter Stelle. Überproportionale Zuwächse um jeweils 1,3 m² in den letzten zwei Jahren verzeichneten die Bundesländer Saarland und Mecklenburg-Vorpommern.