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Sicherheit
geht alle an (08. 01. 03)
Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland verharrt trotz leichter
Rückgänge in den vergangenen Jahren auf sehr hohem Niveau. Der
verursachte Schaden, der durch die knapp 90 000 "geglückten"
Einbrüche entstand, wird auf rund 300 Mio. Euro geschätzt. Worauf
sollten Bauherren und Hausbesitzer unbedingt achten, damit Sie nicht Opfer
ungebetener Gäste werden?
"Vollkasko-Mentalität"
hilft Einbrechern
Gleichgültigkeit
und Desinteresse für Kriminalitätsvorbeugung prägen nach
wie vor das Bild und den Alltag in Deutschland. Ganz im Sinne einer "Vollkasko-Menta-lität"
wird die Auffassung vertreten, dass gefälligst die Polizei die gewünschte
Sicherheit zu gewähren hat. Aber der Hilferuf nach dem Staat verhallt
immer häufiger ungehört. Die Polizei ist weder personell noch
finanziell in der Lage, ausreichend Schutz zu bieten. Daher verweist sie
nicht ohne Grund auf die Notwendigkeit der Eigenvorsorge.
Nachträglicher
Einbau sehr aufwendig
Selbstverständlich
erfolgt der nachträgliche Einbau von Sicherheitstechnik in das Eigenheim
nicht ohne handwerkliche Arbeiten. Denkt man nur an die erforderliche
Kabelverlegung. Der Einbau von adäquater Sicherungstechnik für
das Gebäude ist obendrein mit zusätzlichen Kosten und oftmals
mit Unannehmlichkeiten wie Staub und Lärm verbunden: Allzu oft müssen
Wände aufgestemmt, Mauerdurchbrüche hergestellt oder Fliesen,
Fensterrahmen und ähnliche Bauteile angebohrt werden. Muss das sein?
Nein!
Rechtzeitig
planen und bares Geld sparen
Denken
Sie bereits bei der Planung Ihres Eigenheims an entsprechende Absi-cherungsmöglichkeiten.
Selbst wenn der Einbau erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt,
sollten die baulichen Vorkehrungen für die Sicherungsmaßnahmen
schon während der Planungsphase mit dem Architekten und den Handwerkern
bespro-chen werden. Bereits im Rohbau eingebaute Leerrohre oder Aussparungen
sorgen für die reibungslose Verlegung des späteren Leitungsnetzes
der Alarmanlage. So werden die Kosten reduziert und nachträgliche
Handwerkerarbeiten vermieden.
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Grafik:
BHE (Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen) |
Schwachstellen
des Hauses aufdecken
Wirksame
Präventionsmaßnahmen setzen allerdings voraus, dass die Schwach-stellen
bzw. die möglichen Angriffspunkte eines Gebäudes bekannt sind.
In der Regel suchen sich die Täter den leichtesten Weg aus, um in
ein Gebäude einzudringen. Über die Hälfte aller Wohnungseinbrüche
geschieht indes tagsüber.
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Grafik:
BHE |
Wirksamer
Schutz bringt Sicherheit
Grundsätzlich
bietet sich zur Vorbeugung gegen Einbruch/Diebstahl zunächst einmal
eine mechanische Absicherung an. Hierbei sollte ein möglichst hoher
Widerstandszeitwert angestrebt werden, d.h. die Sicherheitsmaßnahmen
sollten einen potentiellen Eindringling möglichst lange aufhalten.
Statistiken belegen, dass ein durchschnittlicher Einbruchsversuch nicht
länger als fünf Minuten dauert. Verlängert sich diese Zeit
aufgrund mechanischer Sicherungen, lässt der Einbrecher meist von
seinem Vorhaben ab.
Lesen Sie mehr unter: Sicherheit rund
ums Einfamilienhaus: Einbrecher suchen immer den geringsten Widerstand
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