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Der
Elektrofachmann sorgt für die notwendige Sicherheit
Bauherr
und Elektrofachmann sollten sich so früh wie möglich zusammensetzen,
um alle Wünsche und Vorstellungen hinsichtlich der zukünftigen
Elektro-Anlage beraten zu können. So erspart man sich unnötigen
Stress und Mehrarbeit in der eigentlichen Durchführungsphase. Eine
zukunftssichere Anlage, die Sie auf jeden Fall anstreben sollten, ist
komfortabel, energiesparend, bedienerfreundlich sowie problemlos ausbaufähig.
Wie müssen Sie vorgehen?
Kurzer
Fahrplan für die Elektroinstallation
1. Hausanschluss vor Baubeginn beantragen
(Antrag beim zuständigen Energieversorger durch den Elektrofachmann)
2. Fundament-Erder einbauen - Potentialausgleich/Blitzschutz
(Ausführung durch Elektrofachmann, Rohbau-Firma)
3. Hausanschlussraum bestimmen - Kabeleinführung klären
(Elektrofachmann, Architekt, Energieversorger)
4. Ort für Zählerschrank und Stromkreisverteiler einplanen
(Elektrofachmann, Architekt, Energieversorger)
5. Aussparungen an Decken und Wänden für Leitungen festlegen,
Leerrohre installieren
(Elektrofachmann, Architekt)
6. Ausstattungsqualität bestimmen (mindestens 2, besser 3 nach DIN
18015)
(Bauherr, Architekt, Elektrofachmann)
Wenn
Sie so verfahren, kann eigentlich nichts mehr falsch laufen. Die elektrischen
Leitungen müssen dann nur noch gemäß DIN 18015 verlegt
werden. Elektroleitungen sind senkrecht bzw. waagerecht in so genannten
Installationszonen zu installieren. Die Kenntnis der Lage der Unterputzleitungen
verhindert beispielsweise spätere Beschädigungen (durch Bohren,
Nägel, etc.).
Zur Sicherheit von Mensch und Tier werden unterschiedliche Schutzschalter
(Sicherungskasten) in das System (für diverse Stromkreise) eingebaut,
um bei Überlastung oder Fehlerspannung den Stromkreis zu unterbrechen.
Sie funktionieren so, dass man sie so lange nicht einschalten kann, bis
die Schadensquelle für ihr Abschalten nicht beseitigt ist.
Einige
Hinweise für die richtige Beleuchtung
Eine zweckmäßige Beleuchtung sollte sich den unterschiedlichen
Bedürfnissen anpassen. Für eine Arbeitsbeleuchtung (z.B. Küche,
Arbeit und Hobby) benötigt man intensiveres Licht als für eine
Entspannungsbeleuchtung (Lesen, Fernsehen, etc.). Die Lichtverteilung
lässt sich folgendermaßen einordnen: direktes, gleichförmiges
und indirektes Licht (Decken- und Wandbeleuchtung, Bad, usw.). Natürlich
spielen gerade hier subjektive Faktoren eine große Rolle.
Zur Elektroanlage gehören darüber hinaus auch die Außenbeleuchtung,
die Haussprech- und Klingelanlage und in besonderen Fällen natürlich
auch die Alarmanlage.
Da es sich hierbei um sehr spezifische Anforderungen handeln kann,
sollte in jedem Fall fachmännischer Rat eingeholt werden!
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