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Das Dach schützt das Gebäude vor Witterungseinflüssen Das
Dach in seiner ursprünglichen Funktion war immer als Schutzdach konzipiert.
Je nach Region gab es die unterschiedlichsten Arten von Dachkonstruktionen
und Dacheindeckungen (Holz, Reet, Schiefer und später Ziegel), die
auch heute noch anzutreffen sind. Immer in Abhängigkeit von den jeweiligen
Witterungseinflüssen einer Region. Zimmermannskunst
nach wie vor gefragt Sparren-
und Kehlbalkendächer eignen sich besonders gut für Satteldächer.
Diese Konstruktion bietet einen freien Dachraum ohne Stützbalken.
Die Lasten werden beispielsweise beim Sparrendach mit liegendem Stuhl
über die Außenwände abgetragen. Das Kehlbalkendach ist
im Prinzip auch ein Sparrendach, nur mit einem waagerechten Kehlbalken
versehen, damit sich die Sparren bei einer Länge von über 4,50
m nicht durchbiegen. Sparrendächer haben oftmals eine Dachneigung
von 35 bis 60 Grad aufzuweisen, bei einem Sparrenabstand von 70 bis 80
cm. Die Gebäudebreite liegt bei ca. 8 Metern. Mit der Fertigstellung des Dachstuhles erreichen die am Bau Beteiligten das bei allen sehr beliebte Richtfest. Soll heißen: Die Rohbauarbeiten sind abgeschlossen. Gute alte Bau-Tradition ist die Anbringung einer Richtkrone (Richtkranz) am Dachstuhl. Der Zimmermannsgeselle trägt üblicherweise einen Richtspruch vor. Deftige Hausmannskost und Bier vom Fass runden diesen ersten Bauhöhepunkt geschmackvoll ab. Ein
Tipp am Rande: Das Richtfest gehört steuerlich zu den Baunebenkosten. |
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